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SVAY – Glanz und Schatten
(1973–April 1975)
In der Provinz Svay Sisophon schien die Welt noch einen Moment lang den Atem anzuhalten. Während der Bürgerkrieg im Rest des Landes näher rückte, erlebte die junge Familie hier ihren gesellschaftlichen Aufstieg und ihr letztes Stück Normalität.
Der Vater war ein angesehener Ranger, man fuhr Auto, man ging aus. Es war eine Zeit des häuslichen Friedens, gefüllt mit dem Lachen der drei Söhne und der Vorfreude auf das neue Baby. Unterstützt von der Großmutter, die aus der Heimat angereist war, wähnte man sich sicher. Doch über dem Marktplatz und den Reisfeldern lag bereits ein unsichtbarer Schatten. Dieses Kapitel ist ein Abschiedsbrief an eine heile Welt, die im April 1975 für immer zerbrach.
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